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Urlaub

Straß­burg im Frühling

Im März 2023 konn­te ich ein Paar Tage Urlaub in Straß­burg machen, um mir das Illus­tra­ti­ons- und Aus­stel­lungs­fes­ti­val die “Ren­con­tres de l’Il­lus­tra­ti­on” anzu­schau­en. Das Skiz­zen­buch durf­te natür­lich auch nicht feh­len und es sind eini­ge schö­ne Zeich­nun­gen entstanden.

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Urlaub

Mit Zug und Kanu in Wales und England

Auch 2022 konn­te ich wie­der mit mei­ner Fami­lie in den Urlaub fah­ren, die­ses mal ging es für uns nach Groß­bri­tan­ni­en. In Wales war ich vor­her noch nie gewe­sen, und bei mei­nem letz­ten Urlaub in Eng­land war ich noch ein Kind gewesen.

Wir hat­ten uns dafür ent­schie­den, wie­der ein­mal ohne Auto Urlaub zu machen und mit dem Zug durch den Euro­star­tun­nel zu fahren.

Vor­her ver­brach­ten wir noch einen Tag in Brüs­sel, wo auch die­se Skiz­ze des Cafés La Bro­can­te ent­stan­den ist.

Von Lon­don aus fuh­ren wir direkt wei­ter nach Swan­sea, wo wir ein paar Tage ver­brin­gen konn­ten. Das tol­le Back­stein­ge­bäu­de in die­ser Skiz­ze ist ein ehe­ma­li­ges Pum­pen­haus, wel­ches nun einen Pub beherbergt.

Nach unse­rer Zeit in Swan­sea mach­ten wir uns auf den Weg nach Her­e­ford, von wo aus wir unse­re Kanu­tour star­ten woll­ten. Beim Umstieg in Car­diff hat­ten wir Zeit, auch die haupt­stadt von Wales etwas zu erkunden.

Unse­re Kanu­tour auf dem River Wye war wun­der­schön, auch wenn wir mit dem Wet­ter nicht immer Glück hat­ten. Im Gegen­satz zu unse­rer Tour auf der Ardè­che waren wir meis­tens ganz allei­ne auf dem Was­ser, nur umge­ben von Schwä­nen, Enten und Eisvögeln.

Die ers­ten zwei Näch­te haben wir gezel­tet, in der letz­ten Nacht kamen wir jedoch in einem klei­nen Land­pot der Jugend­her­ber­ge in Wye Val­ley unter. Die­se klei­ne Hüt­te, die ein wenig an eine Hob­bit­höh­le erin­nert war defi­ni­tiv ein Wil­kom­me­ner Luxus nach drei Tagen zel­ten im Regen.

Nach der Tour schlu­gen wir uns mit Taxi, Bus und Zug zu unse­rem Feri­en­haus in Saint Davis durch, wo wir noch eine Woche an den tol­len Klip­pen und am Meer ver­brin­gen konnten.

Dort hat­te ich auch etwas Zeit, mei­ne bis­her ent­stan­de­nen Bil­der fer­tig­zu­stel­len oder ihnen den letz­ten Schliff zu verpassen.

Unser letz­ter Stop waren zwei Näch­te in Lon­don, was natür­lich nie­mals rei­chen wür­de um die­se rie­si­ge Stadt zu erkun­den. Den­noch waren die Tage dort wun­der­bar, span­nend und sogar das Wet­ter gönn­te uns noch zwei letz­te Tage voll Sonnenschein. 

Der Urlaub war auf jeden Fall mal wie­der sehr gelun­gen und auch wenn ich nicht ganz so viel gezeich­net habe wie ich es ger­ne hät­te, sind glau­be ich wirk­lich eini­ge schö­ne Bil­der entstanden.

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Fahr­rad­tour durch Dänemark und Norwegen

Urlaub in 2020: Bis das für uns mög­lich wur­de gab es ein lan­ges hin und her. Wir haben lan­ge über­legt, wie und ob wir uns­ren Plan umset­zen kön­nen. Wir hat­ten vor, einen Fahr­rad­ur­laub durch Dänemark, Schwe­den und Nor­we­gen zu machen, doch die Coro­na Fall­zah­len in Schwe­den stie­gen kurz vor unse­rer Rei­se sehr stark an, also klapp­ten nur Dänemark und Norwegen.

Anders als vor zwei Jah­ren haben wir tat­säch­lich Fahr­rad-Zug­ti­ckets nach Kopen­ha­gen bekom­men, so dass die Zug­fahrt super ent­spannt ver­lief. In Dänemark und Nor­we­gen gab es im Juli kaum Coro­na Fäl­le und des­halb auch nir­gends eine Mas­ken­pflicht, das war sehr erholsam.

Wir fuh­ren dann wie­der nach Nor­den, auf der Stre­cke habe ich die­se Zeich­nung von einem sehr süßen Imbiss gamacht. Dann ging es lang­sam immer wei­ter in Rich­tung Hirts­hals, von dort fuh­ren wir dann mit der Fäh­re nach Nor­we­gen und wow, ist es schön dort! Es ist so schön grün alles, wäh­rend hier in Deutsch­land alles ver­trock­net ist im Som­mer und die Wäl­der rei­chen teil­wei­se direkt bis ans Meer.

Was mich aber scho­ckiert hat in Nor­we­gen war es, wie gering die Bevöl­ke­rungs­dich­te tat­säch­lich war und dabei waren wir immer nur in der Nähe von Oslo unter­wegs. Und in den Orten die es gibt, fin­det man sel­ten nur Cafés oder Restau­rants, Essen gehen ist offen­bar nicht so beliebt dort wie in Deutsch­land oder Frank­reich oder so. Und wenn einem mit­ten im Nir­gend­wo die Ket­te reißt, dann kann man sich nicht dar­auf ver­las­sen, dass es irgend­wo Hil­fe gibt.

Das Wet­ter war in Ord­nung, es gab auf jeden Fall son­ni­ge Tage an denen man baden konn­te, an zwei Tagen hat es aber auch kom­plett durch­ge­reg­net, ein­mal haben wir unse­re Fahr­rad­rou­te des­halb mit einer klei­nen Fäh­re abgekürzt.

Dann sind wir nach Oslo gefah­ren, erst fährt man meh­re­re Tage lang gefühlt durchs nir­gend­wo und dann taucht plötz­lich die­se moder­ne, hip­pe, leben­di­ge Groß­stadt auf, mit tol­ler Archi­tek­tur. Also Oslo ist wirk­lich auch eine total tol­le Stadt, ich war mal wie­der sehr begeistert.

Zurück ging es mit der Fäh­re direkt von Oslo bis nach Kiel, also wenn ihr mal nach Nor­we­gen wollt, ohne eine Fahr­rad­tour dann könn­tet ihr euch das über­le­gen, lei­der ist die Fäh­re auch sehr teu­er gewe­sen, oder ihr könnt auch mit dem Zug fah­ren. Es war ein mega schö­ner Urlaub, ich lie­be es ein­fach in Skan­di­na­vi­en Fahr­rad zu fahren!

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Im Nacht­zug nach Rijeka

Ausblick in Rijeka

Im Herbst 2019 sehn­ten wir uns nach der Son­ne und beschlos­sen, nach Kroa­ti­en zu fah­ren. Das gan­ze woll­ten wir mit dem Nacht­zug machen, zum Glück wur­den eini­ge deut­sche Schlaf­wa­gen­zü­ge ja von der öster­rei­chi­schen Bahn auf­ge­kauft, war­um die Deut­sche Bahn die über­haupt abschaf­fen woll­te habe ich nie ver­stan­den, Nacht­zug zu fah­ren ist super geil. Naja, wenn man in einem Schlaf­wa­gen fährt… Die gibt es nach Rijek­ka näm­lich nur im Som­mer und im Win­ter, also ver­brach­ten wir die Nacht in einem unbe­que­men Sitz­wag­gon und wur­den dann in Lijub­lia­na auch noch in einen Bus gesteckt, wegen irgend­wel­chen Schienenschäden.

Aqarell-Skizze von Meer und Horizont

Doch gelohnt hat es sich auf jeden Fall denn in Rije­ka konn­ten wir noch­mal rich­tig schö­nen Som­mer erle­ben, auch wenn es beim Baden doch schon recht frisch war im Okto­ber. Das war mein ers­ter Urlaub in Kroa­ti­en und ich will defi­ni­tiv irgend­wann noch­mal dort hin, dann aber wenn mög­lich in einem Schlaf­wa­gen, wo man nicht um 3 an der Gren­ze nach Slo­we­ni­en mehr­fach geweckt wird wegen den Ausweisen.

Terrasse über dem Meer
Kleiner Hafen und Haus am Meer
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Kanu­ur­laub an der Ardèche

Im Som­mer 2019 star­te­ten wir unse­ren Urlaub an der Ardè­che. Die­ses Mal sind wir mit dem Auto nach Vallon Pont D’Arc gefah­ren. Einen Tag haben wir die Stadt erkun­den kön­nen und auch etwas in einem Café zeich­nen. Von dort wur­den wir Fluss­auf­wärts gefah­ren und dann star­te­te auch schon unse­re ein­wö­chi­ge Kanu­tour die gesam­te Ardè­che entlang.

Unse­re Zel­te und alles ande­re was wir brau­chen hat­ten wir in den 4 Ton­nen dabei, so dass wir jeden Abend an einem ande­ren Cam­ping­platz unser Lager auf­schla­gen konn­ten. Hier ist eine Skiz­ze vom sehr süßen Cam­pinplatz Labo­rie und eine klei­ne Kar­te unse­rer Tourabschnitte.

Hier ein Aqua­rell des bekann­ten Pont d’Arc, defi­ni­tiv sehr ein­drucks­voll aber es war auch extrem über­füllt, bei mei­ner Zeich­nung habe ich ein­fach alle Men­schen weg­ge­las­sen, haha.

Sobald wir das Natur­schutz­ge­biet ein­ge­fah­ren waren, war es zum Glück viel lee­rer auf der Ardè­che und auch hier waren die Fel­sen und die Natur super ein­drucks­voll. Abends haben wir dann im Bivouac de Gaud übernachtet.

Nach unse­rer super schö­nen Kanu­tour haben wir noch eine Woche in die­sem traum­haf­ten Gite ver­bracht, wir sind dann noch ein­mal in dem Natur­schutz­ge­biet wan­dern gegan­gen und oft zum Baden zur Ardè­che oder zur Labeau­me gegangen.

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Fahr­rad­ur­laub in Dänemark und Schweden

Im Som­mer 2019 woll­ten wir einen Fahr­rad­ur­laub durch Dänemark und Schwe­den machen. Eigent­lich woll­ten wir mit dem Zug direkt nach Kopen­ha­gen fah­ren aber lei­der gab es kei­ne Tickets mehr, also ging es erst mit dem Zug nach Ros­tock, dann mit der Fäh­re nach Fals­ter und nach einer kur­zen Rad­tour über die­se Halb­in­sel dann mit dem Zug nach Kopenhagen.

Kopen­ha­gen war für mich tat­säch­lich eine der schöns­ten Städ­te in denen ich bis­her war, ich weiß nicht war­um genau aber sie hat es mir ein­fach ange­tan glau­be ich. 

Von Kopen­ha­gen radel­ten wir nach Nor­den nach Hel­sin­gør und nah­men die Fäh­re rüber nach Hel­sing­borg in Schweden.

Die Rad­tour ging dann wei­ter an der süd­li­chen Küs­te von Schwe­den ent­lang. Sowohl in Dänemark als auch in Schwe­den ließ es sich super gut Fahr­rad fah­ren, an der Küs­te gibt es schließ­lich kaum Ber­ge und die Rad­we­ge sind fast alle super gewe­sen. Über­nach­tet haben wir meist in Hos­tels oder Jugend­her­ber­gen, ab und zu hat­ten auch in einer klei­nen Feri­en­woh­nung oder einer klei­nen Hütte.

Dann ging es mit der Fäh­re nach Born­holm, das ist eine Däni­sche Insel, die aber näher an Schwe­den liegt. Dort ver­brach­ten wir dann noch eine Woche und dann ging es zurück, die­ses Mal aber durchs Inland und von Sve­da­la aus mit dem Zug über die Öre­sund­brü­cke zurück nach Kopen­ha­gen. Von dort aus den glei­chen Weg zurück. 

Lei­der fiel unser Zug aus, so dass wir einen Tag län­ger in Ros­tock blei­ben muss­ten, naja die Über­nach­tung ging immer­hin auf Kos­ten der Bahn und so habe ich auch noch mei­ne bis­her längs­te Ver­spä­tung — 23 Stun­den — erlebt. 

Der Fahr­rad­ur­laub war unglaub­lich schön, wer Lust auf so eine Aben­teu­er­rei­se hat soll­te sich echt nicht scheu­en, das mal aus­zu­pro­bie­ren! Es ist super auf­re­gend, man sieht tol­le Orte und es ist auch noch total umweltschonend.