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Fahr­rad­tour durch Dänemark und Norwegen

Urlaub in 2020: Bis das für uns mög­lich wur­de gab es ein lan­ges hin und her. Wir haben lan­ge über­legt, wie und ob wir uns­ren Plan umset­zen kön­nen. Wir hat­ten vor, einen Fahr­rad­ur­laub durch Dänemark, Schwe­den und Nor­we­gen zu machen, doch die Coro­na Fall­zah­len in Schwe­den stie­gen kurz vor unse­rer Rei­se sehr stark an, also klapp­ten nur Dänemark und Norwegen.

Anders als vor zwei Jah­ren haben wir tat­säch­lich Fahr­rad-Zug­ti­ckets nach Kopen­ha­gen bekom­men, so dass die Zug­fahrt super ent­spannt ver­lief. In Dänemark und Nor­we­gen gab es im Juli kaum Coro­na Fäl­le und des­halb auch nir­gends eine Mas­ken­pflicht, das war sehr erholsam.

Wir fuh­ren dann wie­der nach Nor­den, auf der Stre­cke habe ich die­se Zeich­nung von einem sehr süßen Imbiss gamacht. Dann ging es lang­sam immer wei­ter in Rich­tung Hirts­hals, von dort fuh­ren wir dann mit der Fäh­re nach Nor­we­gen und wow, ist es schön dort! Es ist so schön grün alles, wäh­rend hier in Deutsch­land alles ver­trock­net ist im Som­mer und die Wäl­der rei­chen teil­wei­se direkt bis ans Meer.

Was mich aber scho­ckiert hat in Nor­we­gen war es, wie gering die Bevöl­ke­rungs­dich­te tat­säch­lich war und dabei waren wir immer nur in der Nähe von Oslo unter­wegs. Und in den Orten die es gibt, fin­det man sel­ten nur Cafés oder Restau­rants, Essen gehen ist offen­bar nicht so beliebt dort wie in Deutsch­land oder Frank­reich oder so. Und wenn einem mit­ten im Nir­gend­wo die Ket­te reißt, dann kann man sich nicht dar­auf ver­las­sen, dass es irgend­wo Hil­fe gibt.

Das Wet­ter war in Ord­nung, es gab auf jeden Fall son­ni­ge Tage an denen man baden konn­te, an zwei Tagen hat es aber auch kom­plett durch­ge­reg­net, ein­mal haben wir unse­re Fahr­rad­rou­te des­halb mit einer klei­nen Fäh­re abgekürzt.

Dann sind wir nach Oslo gefah­ren, erst fährt man meh­re­re Tage lang gefühlt durchs nir­gend­wo und dann taucht plötz­lich die­se moder­ne, hip­pe, leben­di­ge Groß­stadt auf, mit tol­ler Archi­tek­tur. Also Oslo ist wirk­lich auch eine total tol­le Stadt, ich war mal wie­der sehr begeistert.

Zurück ging es mit der Fäh­re direkt von Oslo bis nach Kiel, also wenn ihr mal nach Nor­we­gen wollt, ohne eine Fahr­rad­tour dann könn­tet ihr euch das über­le­gen, lei­der ist die Fäh­re auch sehr teu­er gewe­sen, oder ihr könnt auch mit dem Zug fah­ren. Es war ein mega schö­ner Urlaub, ich lie­be es ein­fach in Skan­di­na­vi­en Fahr­rad zu fahren!

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Fahr­rad­ur­laub in Dänemark und Schweden

Im Som­mer 2019 woll­ten wir einen Fahr­rad­ur­laub durch Dänemark und Schwe­den machen. Eigent­lich woll­ten wir mit dem Zug direkt nach Kopen­ha­gen fah­ren aber lei­der gab es kei­ne Tickets mehr, also ging es erst mit dem Zug nach Ros­tock, dann mit der Fäh­re nach Fals­ter und nach einer kur­zen Rad­tour über die­se Halb­in­sel dann mit dem Zug nach Kopenhagen.

Kopen­ha­gen war für mich tat­säch­lich eine der schöns­ten Städ­te in denen ich bis­her war, ich weiß nicht war­um genau aber sie hat es mir ein­fach ange­tan glau­be ich. 

Von Kopen­ha­gen radel­ten wir nach Nor­den nach Hel­sin­gør und nah­men die Fäh­re rüber nach Hel­sing­borg in Schweden.

Die Rad­tour ging dann wei­ter an der süd­li­chen Küs­te von Schwe­den ent­lang. Sowohl in Dänemark als auch in Schwe­den ließ es sich super gut Fahr­rad fah­ren, an der Küs­te gibt es schließ­lich kaum Ber­ge und die Rad­we­ge sind fast alle super gewe­sen. Über­nach­tet haben wir meist in Hos­tels oder Jugend­her­ber­gen, ab und zu hat­ten auch in einer klei­nen Feri­en­woh­nung oder einer klei­nen Hütte.

Dann ging es mit der Fäh­re nach Born­holm, das ist eine Däni­sche Insel, die aber näher an Schwe­den liegt. Dort ver­brach­ten wir dann noch eine Woche und dann ging es zurück, die­ses Mal aber durchs Inland und von Sve­da­la aus mit dem Zug über die Öre­sund­brü­cke zurück nach Kopen­ha­gen. Von dort aus den glei­chen Weg zurück. 

Lei­der fiel unser Zug aus, so dass wir einen Tag län­ger in Ros­tock blei­ben muss­ten, naja die Über­nach­tung ging immer­hin auf Kos­ten der Bahn und so habe ich auch noch mei­ne bis­her längs­te Ver­spä­tung — 23 Stun­den — erlebt. 

Der Fahr­rad­ur­laub war unglaub­lich schön, wer Lust auf so eine Aben­teu­er­rei­se hat soll­te sich echt nicht scheu­en, das mal aus­zu­pro­bie­ren! Es ist super auf­re­gend, man sieht tol­le Orte und es ist auch noch total umweltschonend.