Kategorien
Allgemein Designstudium

Typo­gra­fie im Designstudium

Im ers­ten Semes­ter habe ich mich auch das ers­te Mal näher mit Typo­gra­fie beschäf­tigt. In die­sem Rah­men haben wir unter­schied­li­che Pro­jek­te mit Schrift umgesetzt.

Pik­to­gram­me aus Buchstaben

Bei die­ser Auf­ga­be ging es dar­um, ein ein­heit­li­ches Sys­tem an Pik­to­gram­men aus Ele­men­ten einer Schrift­art zu ent­wi­ckeln. Ich ent­schied mich dafür, ver­schie­de­ne Geträn­ke aus der Anti­qua Schrift­art Ado­be Gara­mond Pro zusammenzusetzen:

Schrift­ge­stal­tung

Dann ging es dar­an, eine eige­ne Schrift zu gestal­ten, ich ließ mich dabei von dem Schrift­zug auf einem Laden­schild inspi­rie­ren und gestal­te­te eini­ge Buch­sta­ben mei­ner Schrift:

Pla­kat­ge­stal­tung

Bei der Auf­ga­be zur Pla­kat­ge­stal­tung ging es dar­um, ein The­ma in foto­gra­fi­scher und typo­gra­fi­scher Wei­se umzu­set­zen und dann durch Über­la­ge­run­gen inter­es­san­te Effek­te zu erzeugen.

Kategorien
Allgemein Designstudium

Freie Arbei­ten im 1. Semester

Im ers­ten Semes­ter des Design­stu­di­ums sind vie­le freie­re Arbei­ten in ver­schie­de­nen Modu­len ent­stan­den, dazu gehör­ten vor allem das Modul zeich­ne­ri­sche Wahr­neh­mung und eine Reih­ne von Druck­ex­pe­ri­men­ten, die wir in der Blei­satz­werk­statt machen konnten.

Kategorien
Designstudium Skizzen

Zei­chen­kurs im 1. Semester

Im 1. Semes­ter Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign lag der Fokus dar­auf, gestal­te­ri­sche Grund­la­gen zu erler­nen. Ein Modul fokus­sier­te sich dabei auf zeich­ne­ri­sche Tech­ni­ken und das abzeich­nen von ver­schie­de­nen Objekten.

Bei der erlern­ten Tech­nik war es zunächst das Ziel, Objek­te mög­lichst abzu­zeich­nen, spä­ter ging es um das per­spek­ti­vi­sche Kon­stru­ie­ren der Objek­te und um das Anwen­den eines Wire­frames, um die Plas­ti­zi­tät darzustellen.

Kategorien
Designstudium

Eig­nungs­prü­fun­gen

Nach­dem ich mei­ne Bewer­bungs­map­pe für das Fach Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign (bzw visu­el­le Kom­mu­ni­ka­ti­on) erfolg­reich an meh­re­ren Hoch­chu­len ein­ge­reicht hat­te, habe ich an vier Eig­nungs­prü­fun­gen teil­ge­nom­men und die­se bestanden.

Über die ver­schie­de­nen Ver­fah­ren und mei­ne Erfah­run­gen berich­te ich hier, mehr geht es mir jedoch dar­um, die ent­stan­de­nen Wer­ke zu teilen.

Hoch­schu­le Hannover

Die ers­te Eig­nungs­prü­fung zu der ich ein­ge­la­den wur­de war die der Hoch­schu­le Han­no­ver. In Han­no­ver war das Ver­fah­ren etwas anders auf­ge­baut, ich muss­te näm­lich erst eine Haus­auf­ga­be ein­rei­chen und nach­dem ich auf der Grund­la­ge die­ser Auf­ga­be ange­nom­men wur­de, muss­te ich mei­ne ana­lo­ge Map­pe zur Eig­nungs­prü­fung vor Ort mitbringen.

Die Haus­auf­ga­be bestand aus drei Tei­len, alle zu den Schlag­wor­ten Kan­te, Raum, Flüssig.

Zusätz­lich muss­ten wir zwei Auf­ga­ben bear­bei­ten, die wir uns aus drei Wahl­auf­ga­ben aus­su­chen konn­ten. Alle Auf­ga­ben hat­ten das The­ma “Kreis­lauf­wirt­schaft” wobei eine Auf­ga­be als Illus­tra­ti­on, eine als Beweg­te Sequenz und eine als inter­ak­ti­ve Idee aus­ge­ar­bei­tet wer­den soll­ten. Die­sen Comic habe ich vor Ort als Prü­fungs­auf­ga­be gezeichnet.

Die Atmo­sphä­re bei der Eig­nungs­prü­fung war für mich wirk­lich ange­nehm und die Auf­ga­ben in der Zeit lös­bar. Man durf­te sich im Gebäu­de frei einen Arbeits­platz suchen und konn­te sich unt­ein­an­der aus­tau­schen, auch mit den Bewer­bern der ande­ren Gestal­te­ri­schen Stu­di­en­gän­ge, die ihre Prü­fun­gen zur sel­ben Zeit hatten.

Hoch­schu­le Mannheim

In Mann­heim muss­te ich als ers­ten Schritt ein ana­lo­ges Port­fo­lio ein­rei­chen, die Prü­fung fand aber nicht vor Ort statt son­dern wur­de durch eine Haus­ar­beit ersetzt.

Die Auf­ga­be war es, etwas zu tun dass wir noch nie vor­her getan hat­ten, also beschloss ich, eine Rei­he expe­ri­men­tel­ler Por­traits im öffent­li­chen Raum zu machen.

Ich fand die Auf­ga­be sehr inter­es­sant, weil sie unend­lich vie­le Mög­lich­kei­ten bat und völ­lig anders gestellt war als die ande­ren Prüfungen.

Scha­de fand ich es, dass durch die­se Form der Prü­fung abso­lut kein Kon­takt mit der Hoch­schu­le ent­stand und erst recht kein Aus­tausch unter den Bewer­bern mög­lich war. Der Bewer­bungs­pro­zess wirk­te daher sehr unper­sön­lich und ich konn­te kei­nen Ein­druck davon bekom­men, wie ein Stu­di­um an der Hoch­schu­le Mann­heim so aus­se­hen könnte.

Hoch­schu­le Mainz

In Mainz muss­te erst eine digi­ta­le Map­pe hoch­ge­la­den wer­den, hat­te man hier bestan­den wur­de man zu einer digi­ta­len Prü­fung eingeladen.

Die Prü­fung fand an zwei Tagen statt, am ers­ten Tag muss­ten ver­schie­de­ne Auf­ga­ben gelöst wer­den, die wir in einer Video­kon­fe­renz vor­ge­stellt beka­men. Dadurch war es uns mög­lich, per­sön­lich Fra­gen zu stel­len. Es gab zwei Auf­ga­ben­blö­cke, ein­mal sprach­li­che Auf­ga­ben die in Text­form gelöst wer­den soll­ten, außer­dem gab es zeich­ne­ri­sche Aufgaben.

Wir hat­ten bis Mit­ter­nacht Zeit die Ergeb­nis­se hoch­zu­la­den und ich muss lei­der sagen, die Zeit hat um eini­ges nicht aus­ge­reicht. Ich habe zwar alles geschafft, aber von neun Uhr mor­gens bis Mit­ter­nacht ohne Pau­se durch­zu­ar­bei­ten und unter stän­di­gem Stress zu ste­hen war für mich eine extre­me und eher unan­ge­neh­me Erfah­rung, ähn­lich haben das auch ande­re Bewer­be­rIn­nen wahr­ge­nom­men mit denen ich gespro­chen habe.

Am Zwei­ten Tag fand die Prü­fung in einer Video­kon­fe­renz statt, bei der wir in Brea­kout Rooms ein­ge­teilt wur­den und uns gei­m­ein­sam eine Wer­be­kam­pa­gne über­le­gen soll­ten. Auch hier war die Zeit sehr knapp, aber war in Ord­nung da klar war, dass kein aus­ge­ar­bei­te­tes Pro­dukt erwar­tet wur­de, son­dern wir ledig­lich unse­re Ideen prä­sen­tie­ren sollten.

Hoch­schu­le Trier

Für die Hoch­schu­le Trier muss­te ich mich wie in Mainz mit einer digi­ta­len Map­pe bewer­ben, wor­auf­hin ich zur Eig­nungs­prü­fung zuge­las­sen wur­de. Die­se besteht nor­ma­ler­wei­se aus vier Tei­len, die an zwei Prü­fungs­ta­gen vor Ort abge­hal­ten wer­den: Pro­dukt­de­sign, Illus­tra­ti­on, Zeich­nen und Typo­gra­fie. In die­sem Jahr wur­de jedoch der Teil zum Pro­dukt­de­sign durch eine Haus­ar­beit ersetzt, die wir vor der Prü­fung ein­rei­chen musten.

Für die Auf­ga­ben die wir vor Ort lösen musst­ne hat­ten wir jeweils drei Stu­den Zeit, für mich war dabei die Zeit bei zwei der Auf­ga­ben eher knapp, die Auf­ga­be zur Typo­gra­fie dage­gen hat­te ich schon nach zwei Stun­den gelöst.

Die Atmo­sphä­re bei der Eig­nungs­prü­fung war für mich sehr ange­nehm weil sowohl die Leh­ren­den, als auch die Fach­schaft toll mit uns Bewer­be­rIn­nen umge­gan­gen sind und wir uns unter­ein­an­der aus­tau­schen konnten.

Ich habe mich letz­ten­en­des aus meh­re­ren Grün­den für die Hoch­schu­le in Trier ent­schie­den, mei­ne posi­ti­ven Erfah­run­gen bei der Eig­nungs­prü­fung sind dabei auf jeden Fall in die Ent­schei­dung mit eingeflossen.

Ins­ge­samt habe ich die Erfah­rung gemacht, dass die Prü­fun­gen durch­aus schaff­bar sind, man jedoch gut auf sein Zeit­ma­nage­ment ach­ten muss und sich nicht zu sehr stres­sen las­sen darf. Die Prü­fun­gen in Prä­senz haben mir um eini­ges bes­ser gefal­len, da man mit Sudie­ren­den in Kon­takt kom­men, und die Hoch­schu­le ken­nen­ler­nen konnte.

Kategorien
Designstudium

Mei­ne Bewerbungsmappe

Für das Stu­di­um in Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign ist das Bestehen einer Eig­nungs­prü­fung erfor­der­lich, die an den meis­ten Hoch­schu­len aus der Abga­be einer Bewer­bungs­map­pe und einer zusätz­li­chen Prü­fung besteht.

Hier könnt ihr die Map­pe sehen, mit der ich an der Hoch­schu­le Trier ange­nom­men wur­de, ein Paar wei­te­re Infos zu mei­nem Bewer­bungs­pro­zess fin­det ihr unten.

Ich habe mir für die Map­pe das sehr weit gefass­te The­ma Plflan­zen gesucht, was mich nicht ein­ge­schränkt hat son­dern mir gehol­fen hat, einen roten Faden in die Map­pe zu brin­gen. Es ist abso­lut nicht not­wen­dig, sich ein The­ma zu suchen aber ich fand es hilf­reich, um mich zu inspi­rie­ren und um zwi­schen den Wer­ken in der Map­pe einen Zusam­men­hang zu schaffen.

Bewor­ben habe ich mich mit die­ser Map­pe in Trier, Han­no­ver, Kiel, Mainz und Mann­heim und mei­ne Map­pe wur­de an allen Hoch­schu­len ange­nom­men. Wich­tig ist mir aber zu sagen, dass ich mich ein Jahr vor­her schon ein­mal an meh­re­ren Hoch­schu­len bewor­ben hat­te und von kei­ner akzep­tiert wur­de. Inner­halb von einem Jahr habe ich nicht nur an mei­nen Wer­ken gear­bei­tet son­dern mich damit beschäf­tigt, was für Arbei­ten in eine Map­pe gehö­ren, wie ich mei­ne Ideen ver­ständ­lich prä­sen­tie­ren kann und wel­che Hoch­schu­len über­haupt zu mir pas­sen. Falls ihr also auch auf einem ähn­li­chen Weg seid und eine Absa­ge bekommt dann ver­sucht es ein­fach wei­ter und lasst euch nicht entmutigen.

Mei­ne ana­lo­ge Map­pe mit Ori­gi­na­len, die ich für die Hoch­schu­le Kiel ange­fer­ti­gen muss­te zei­ge ich euch in die­sem Video: